Chemetall
 
 

28.04.2014

Kia Motors wechselt auf die moderne GardoFlex Vorbehandlung

Die Implementierung der neuen Vorbehandlungstechnologie von Chemetall bringt Kia Motors Slowakei (KMS) vielfältigste Vorteile. Die multimetallfähige GardoFlex Zinkphosphatierung erhöht die Qualität des Produktionsprozesses, während gleichzeitig Prozesskosten in signifikanter Höhe eingespart werden.

Die Marke Kia zeichnet sich durch hohe Qualität, ein ansprechendes Design und attraktive Preise aus. Koreas ältester Hersteller von Kraftfahrzeugen eröffnete im Jahr 2006 seine erste Automobilproduktion in Europa, um die steigende Nachfrage in dieser Region zu bedienen. In der Slowakei werden die drei Auto Modelle, Kia c’eed, Sportage und Venga sowie sechs Motorenkomponenten gefertigt. Für die Metallvorbehandlung entschied sich KMS für Chemetall. Bereits seit vielen Jahren sind die Produkte des global führenden Oberflächentechnik-Unternehmens erfolgreich in den Kia und Hyundai Betriebsstätten in Korea in Einsatz.

GardoFlex – die Antwort auf neue Marktanforderungen

Im Jahr 2013 wechselte KMS die Metallvorbehandlung von einem herkömmlichen Zinkphosphatierungsprozess auf die GardoFlex Technologie von Chemetall. Das moderne Verfahren verbindet die Vorteile der bewährten Zinkphopshatierung mit den neuen Marktanforderungen der globalen Automobilindustrie. Hierzu gehören der erhöhte Metallsubstratmix in Karosserien und Komponenten, die Einhaltung immer strengerer Umweltauflagen, der steigende Kostendruck und auch die Erfüllung bestimmter spezifischer Qualitätsstandards und Tests der Automobilhersteller. “GardoFlex bietet uns zahlreiche Vorteile. Wir konnten die Technologie direkt in unsere bestehende Linie integrieren und so unseren Vorbehandlungsprozess in Bezug auf Qualität und Prozesskosten optimieren”, sagt Peter Geleta, Senior Manager Lackiererei bei KMS.

Kundenspezifische Vorbehandlung steigert Produktion

Die GardoFlex Technologie kann für alle gängigen Metallwerkstoffe aus dem Automobilbau eingesetzt werden. Es gibt kein Limit in Bezug auf den Durchsatz von Aluminiumsubstraten und auch unverzinkter Stahl lässt sich problemlos behandeln. Die moderne Zinkphosphatierung besteht aus einer Vielzahl an leistungsstarken Modulen. Von der Reinigung und Entfettung über die Aktivierung und Phosphatierung bis zum letzten Spülgang – für jeden Prozessschritt innerhalb der Metallvorbehandlung, haben KMS und Chemetall die optimalen Verfahrenskomponenten definiert, um die Prozesseffizienz zu steigern. Aus einer breiten Produktpalette können Module in Abhängigkeit von den lokalen Marktgegebenheiten, den gesetzlichen Bestimmungen, der vorhandenen Anlagentechnik und dem Substratdurchsatz ausgewählt werden – im Falle von KMS handelt es sich um die Werkstoffe Stahl, galvanneal und feuerverzinkter Stahl.

Module ermöglichen Wirtschaftlichkeit

Mit dem GardoFlex System konnte KMS umfangreiche Prozesskostenoptimierungen vornehmen. Beispielsweise konnten die Energiekosten durch eine Absenkung der Temperatur im Zinkphosphatierungsbad deutlich verringert werden. Auch die Badstandzeit wurde erheblich verlängert. “Mit unserem bisherigen Verfahren mussten wir das Aktivierungsbad alle drei Wochen vollständig austauschen. Mit GardoFlex geschieht dies nur noch alle sechs Monate. Damit reduzieren wir drastisch unsere Wasser- und Abwassermenge und unsere Wartungsarbeiten“, sagt František Podzimek, Manager Lackiertechnik bei KMS. Der niedrigere Wasserverbrauch und geringere Abwasseranfall tragen zu dem ressourcenschonenden Aspekt der neuen Technologie bei. Anstelle eines pulverförmigen Produktes entschied sich KMS für ein flüssiges Modul, dass durch eine automatische Zudosierung eine vereinfachte Prozesssteuerung erlaubt.

GardoFlex für mehr Unabhängigkeit

Seitdem die Anlage bei KMS im Januar 2013 umgestellt wurde, läuft der Prozess stabil. Die moderne GardoFlex Technologie konnte ohne kostenintensive Umbaumaßnahmen in die bestehende Produktionslinie integriert werden. Der GardoFlex Prozess unterstützt eine feine Kristallausbildung auf der Metalloberfläche und sorgt so für eine gleichmäßige, dünne und hochwertige Phosphatschicht. Weniger Wasser- und Chemikalienverbrauch auf der einen Seite und ein verbessertes Verfahren mit optimierten Prozesskosten auf der anderen Seite sind das positive Fazit für KMS.

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Kurzer Presseartikel: Kia Motors wechselt auf die moderne GardoFlex Vorbehandlung.

Über Chemetall

Chemetall, ein Unternehmen der Rockwood Holdings, Inc. (NYSE: ROC), ist ein führender globaler Lieferant von Spezialchemikalien mit Schwerpunkt auf Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen. Chemetall, mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, umfasst rund 40 Gesellschaften und 22 Produktionsstandorte weltweit. Mit 2.100 Beschäftigten erzielt die Gruppe einen Umsatz von 592 Mio. Euro (2013). Weitere Informationen unter www.chemetall.com.

 

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