Chemetall
 
 

19.08.2014

Sommertour bringt Bundestagsabgeordneten Lagosky zur Chemetall und Rockwood Lithium

Frankfurt a.M./ Langelsheim, 15. August 2014. Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Bundestagsabgeordnete Uwe Lagosky (CDU) gemeinsam mit seiner Referentin Vicky Wollny am 30. Juli die beiden Chemie-Unternehmen Chemetall und Rockwood Lithium.

Im Werk Langelsheim diskutierten sie mit Vertretern der beiden Spezialchemie-Unternehmen über den Standort Innerstetal als wichtigen Arbeitgeber der Region, zukünftige Arbeitsmarktentwicklungen und die aktuelle Wirtschaftslage. Zunächst präsentierte der Standortleiter Christian Brieke das Werk Innerstetal mit seiner über 100-jährigen und erfolgreichen Geschichte. Die Einhaltung von höchsten Sicherheitsstandards sei oberste Priorität und auf die hohe Auszubildendenquote von rund zehn Prozent sei man sehr stolz. Die jeweiligen Produktionsleiter, Frank Krückel von Rockwood Lithium und Ulrich Eberhardt von Chemetall, stellten ihre beiden global agierenden Unternehmen mit ihren Produkten vor, die jeweils in ihrem Markt zu den weltweit führenden Innovationstreibern gehören. „Wir produzieren innovative Technologien in Langelsheim und beliefern damit führende Unternehmen in der ganzen Welt. Wir sorgen dafür, dass Flugzeuge sicherer sind und Autos umweltfreundlicher produziert werden, sagt Eberhardt und verweist auf modernste Oberflächentechnologien, die in dem Harzer Werk hergestellt werden.

Ein wichtiges Thema während der Gesprächsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten war für beide Unternehmen die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetzes). Während Rockwood Lithium durch den Bau eines eigenen Kraftwerks im Werk aktuell noch EEG-Umlage befreit ist, werden alle anderen Produzenten im Werk bereits im vollen Umfang belastet. Lagosky erläuterte seinen Standpunkt und die aktuelle Diskussion in Berlin und verwies auf die Ankündigung der umfassenden Überarbeitung des Gesetzes.

Der Bundestagsabgeordnete erkundigte sich nach sozialpolitischen Themen, wie der Inklusion von Schwerbehinderten in den beiden Unternehmen und Fachkräftemangel. “Durch die räumliche Nähe zur Technischen Universität Clausthal können wir viele Ingenieur-Positionen gut besetzen“, sagt Brieke und ergänzt „Auch liegen uns glücklicherweise noch genügend Bewerbungen von Schülern vor, die Interesse an einer chemischen Ausbildung bei uns haben. Im Bereich der kaufmännischen Positionen sieht es hingegen schon schwieriger aus.“ Zu kämpfen habe der Standort mit dem vielerorts bekannten demographischen Problem, wenn in einigen Jahren viele Mitarbeiter zeitgleich in Rente gehen werden und der Nachwuchs fehle. Auch wird der Standort oftmals nicht als erste Wahl für einen Berufswechsel bevorzugt, auch wenn die ausgeschriebene Stelle eine neue Perspektive bringen könne. Hier sei es notwendig – und an diesem Punkt waren sich alle Gesprächspartner einig – dass nicht nur vereinzelte Städte ihre Anziehungskraft erhöhen, sondern die gesamte Region sich attraktiver darstellen müsse, indem sie ihre Vorteile und Vielfältigkeit bundesweit bewerbe. Einen kleinen Beitrag leisten Rockwood Lithium und Chemetall bereits auf Unternehmensseite, in dem sie sich mit anderen Akteuren der chemischen Industrie aus Langelsheim und Umgebung zusammenschließen und austauschen. Dennoch müsse auch die Politik aktiv werden und die Standortattraktivität der ganzen Region fördern.

Bevor der Bundestagsabgeordnete Lagosky zum nächsten Unternehmen seiner Sommertour reiste, konnte er sich noch ein Bild von der Chemetall-Produktionsanlage machen. Jedes Jahr investiert der Oberflächentechnik-Spezialist in größerem Umfang in seine Produktionsstätte mit dem Ziel, die Produktivität weiter zu verbessern, um den Anforderungen der globalen Kunden gerecht zu werden, sowie die sich selbst gesetzten hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Über Chemetall

Chemetall, ein Unternehmen der Rockwood Holdings, Inc. (NYSE: ROC), ist ein führender globaler Lieferant von Spezialchemikalien mit Schwerpunkt auf Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen. Chemetall, mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, umfasst rund 40 Gesellschaften und 22 Produktionsstandorte weltweit. Mit 2.100 Beschäftigten erzielt die Gruppe einen Umsatz von 592 Mio. Euro (2013). Weitere Informationen unter www.chemetall.com.

 

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